Chronologische Nachrichten

Nachrichten & Informationen


Info 2009
Heimattreffen der Heimatortsgemeinschaft Ostern am 26 September in Donaueschingen. "Heimatblatt Ostern 2009" fünfte Ausgabe ist erschienen.

Info 2008
In der Reihe Heimatblatt Ostern ist das Buch "Bauer und Mundartdichter - Michael Holzinger" als vierte Ausgabe erschienen.

Info 2007
Das "Familienbuch der Pfarrgemeinde Ostern im Banat" von Herr Nikolaus Horn ist erschienen.
Heimattreffen der Heimatortsgemeinschaft Ostern am 22 September in Donaueschingen. "Heimatblatt Ostern 2007" dritte Ausgabe ist erschienen.

Info 2005
Heimattreffen der Heimatortsgemeinschaft Ostern am 24 September in Donaueschingen. "Heimatblatt Ostern 2005" zweite Ausgabe ist erschienen.

Info 2004
Bericht über unser Heimatort Ostern in der Lokaler Presse von Waldkraiburg.

Info 2003
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Heimattreffen der Heimatortsgemeinschaft Ostern am 27 September in Donaueschingen. "Heimatblatt Ostern 2003" erste Ausgabe ist erschienen.

- Am 29-30 März 2003 fand in Herrischried die Tagung der Vorsitzenden der Heimatortsgemeinschaften und der Kreisverbände der Landsmannschaft der Banater Schwaben statt. Die Tagung stand im Zeichen des Kennenslernen der Geschichte und der Bewohner dieser Region, die in einer Auswanderungsregion unserer Vorfahren leben, sowie deren Beziehung zu uns Banater Schwaben.

- Auch im Jahre 2003 hat sich unser Landsmann Peter Farle bereit erklärt sich um das Aussehen und das Reinehalten der Hauptwege in unserem Osterner Friedhof zu kümmern. Für seine mühe und sein Aufwand wird Herr Farle seitens der HOG- Ostern mit einer Aufwandsentschädigung von 420 € unterstützt. Ich bitte alle Osterner Landsleute, die sich noch mit unserem Friedhof verbunden fühlen, um eine kleine Spende damit wir dieses unser Ziel auch verwirklichen können. Richten sie Ihre Spende mit dem Vermerk "Friedhof" an die HOG- Ostern, Konto Nr.: 19738, Bankleitzahl: 69451070, Sparkasse Donaueschingen. Der Vorstand bedankt sich an alle die mithelfen wollen die letzte Ruhestätte unserer Verstorbenen auch weiterhin in einem ansehbaren Zustand zu halten.

Die Zerstörung der Heidegemeinde Ostern - und kein Ende.
Hans Holzinger Mai 2003

Die Zerstörung der Häuser hat schon nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 begonnen. Es kamen Kolonisten aus dem Altreich, sie sind in die Leerstehenden Häuser der geflüchteten Eigentümer eingezogen und bald darauf lassen sich einige Missstände feststellen. Nach dem das vorgefundene Brennmaterial aufgebraucht war, wurden Fußböden in den Wohnungen und sogar Teile aus dem Dachstuhl herausgeschnitten und verbrannt - was natürlich den Einsturz an einigen Häuser verursachte.
Als dann im Juni 1951 die Aushebung und Verschleppung entlang der rumänisch- jugoslawischen Grenze in die Baragan- Steppe vollzogen war, sind insbesondere in Ostern viele Häuser leer geworden. Aus Ostern laut Anmerkungen aus dem rumänischen Buch "Rusalli 51" (Pfingsten 51) wurden 136 Familien mit 447 Personen (gleich 26,5% der gesamten Dorfbewohner) am 18 Juni 1951 ausgehoben. Nach der Befreiung der Deportierten aus der Baragan- Steppe 1956, wurden den Eigentümer die Häuser rückerstattet falls sie nicht zerstört, von Staatsunternehmen oder Institutionen besetzt sind (Ministerratbeschluss Nr. 2694 vom 07.12.1955). Für die rückkehrenden Eigentümer aus der Deportation, die ihr Haus noch vorfanden, gab es viel zu tun um die vernachlässigten Häuser wieder bewohnbar zu machen.
Anfang der 70er Jahren hat die so genannte Familienzusammenführung eingesetzt. 1989 der Zusammenbruch des kommunistischen Systems in Rumänien und durch die Freigabe der Ausreisewilligen, sind in kürzester Zeit, nochmals sehr viele Häuser leer geworden.
In einer Reportage in der "Neuen Banater Zeitung" vom 13.11.1991 schrieb die Journalistin Grete Lambert mit der Überschrift "Ostern- bald ein Trümmerhaufen? Selbst die Zigeuner empören sich". Während meiner Besuche 2000/2001 ist mir aufgefallen, das viele Häuser, vor allem am Rande des Dorfes, zerstört wurden oder teilweise nicht mehr bewohnbar sind. Die ortsansässige Bevölkerung bezeichnen die Neuankömmlingen "noi veniti". Sie sind empört über das zerstörerische Wirken dieser Menschen. Obwohl alle noch stehenden Häuser bewohnt sind, ist nicht auszuschließen, dass der Abriss weiterer Häuser nicht verhindert wird. Die Gemeindeverwaltung aus Groß-Komlosch, die auch für Ostern zuständig ist, unternimmt gegen diese Zerstörung nichts.
Ostern hatte von der Ansiedlung an bis 1968 seine Selbstverwaltung. Nach der rumänischen Gebietsreform vom 16.02.1968 gehört Ostern als Dorf zur Gemeinde Groß-Komlosch. Anfang dieses Jahres versuchten die Ortsbewohner durch Abstimmung, dass das Dorf wieder Selbstverwaltung erhalten soll. Eine hohe Wahlbeteiligung von circa 90% mit einer Stimmenmehrheit von 80% hat das Dorf erworben. Hingegen in Groß-Komlosch und Lunga, mit einer geringen Wahlbeteiligung und nur Gegenstimmen, wurde der Wunsch nach Selbstverwaltung ausgesetzt.
So wie der Abriss der Häuser und Nebengebäuden von einigen Neuankömmlinge und Einheimischen, hatte man es auch auf die Kachelöfen abgesehen. In den 80er Jahren (ein Kachelofensetzer aus Hatzfeld erzählte mir) das er im Auftrag einer Person aus Temeswar und in der Gegenwart mit dem "Primar" (Bürgermeister) aus Groß-Komlosch, in Ostern einige Kachelöfen begutachtet hat. Der Auftraggeber suchte nach Kachelöfen aus dem Schloss Csekonics und mit Gusseiseneinlagen (eingebauter Gusseisenofen in dem Kachelofen). Ob und wie viele Öfen abgebaut worden sind, ist ihm nicht bekannt. Jedenfalls aus unserem Hause vermisse ich den Kachelofen der aus dem Schloss Csekonics stammte. Nach dem ersten Weltkrieg 1918 ist Hatzfeld und Ostern an das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (Kreis Belgrad) angeschlossen worden. Als erste Maßnahme der serbischen Regierung wird 1919 das Csekonics- Gut enteignet und den mazedonischen freiwilligen Kämpfer zugeteilt. Aus Kostengründen musste jetzt das Schloss abgerissen werden. Die innere Einrichtungen und das Baumaterial aus dem Abriss wurde verkauft, so kam es dass einige preiswerte Kachelöfen von Osterner gekauft wurden und von Kachelofensetzer aus Hatzfeld in den Schlafzimmer der Käufer aufgestellt worden sind. Der wertvollste Kachelofen in weiß, in Form von einer runden Säule, vom Sockelrahmen aus - mit Gesimsstufen und Verzierungsmotiven auf dem Rumpf und mit Kopfschmuck wurde im Hause Fraunhoffer Johann (Schusterjanni) Nr. 264 aufgestellt (er soll angeblich im Schlafzimmer der Gräfin gestanden haben).
Trotzdem das in den letzten Jahren der neue Bürgermeister aus Groß-Komlosch drastische Maßnahmen gegen die Zerstörer der Häuser und Nebengebäuden unternommen hat, konnte auch er den Zerstörer nur teilweise das Handwerk legen, die jetzt im Notfall auch bei Nacht und Nebel aktiv werden.
Nach Bestandsaufnahme die ich in diesem Jahr Vorort gemacht habe, sind seit 1945 122 Häuser zerstört worden. Die Zahl der Nebengebäuden konnte ich nicht feststellen. Bewohnbar in der Heidegemeinde Ostern sind nur noch 317 Häuser.

Info 2002

- Auch im Jahre 2002 hat sich unser Landsmann Peter Farle bereit erklärt den Osterner Friedhof zu Pflegen. Für seine Arbeit erhält er seitens der HOG- Ostern eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 420 €. Um dies zu realisieren sind wir auch auf Ihre Spenden angewiesen. Daher möchte der Vorstand alle Osterner die sich mit der letzten Ruhestätte unserer Großeltern, Eltern, Kinder sowie unserer Ahnen noch verbunden fühlen um eine kleine Spende bitten. Die Spende können Sie auf das Konto der HOG- Ostern unter Verwendungszweck: Friedhof überweisen. Der Vorstand möchte schon an dieser Stelle ein Dankeschön an alle Spender ausrichten.

- Am 20-21 April fand in Frankenthal die jährliche Tagung der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V. mit den Vorsitzenden der Heimatortsgemeinschaften statt. An dieser Tagung nahm auch Werner Kappes Vorsitzender der HOG- Ostern teil. Bei dieser Tagung fand auch ein treffen mit Herr Nikolaus Horn (dessen Großeltern in Ostern lebten) statt. Herr Horn arbeitet an einem Familienbuch der Gemeinde Ostern und ist im Begriff diese Arbeiten in kürze abzuschließen. Dieses Familienbuch ist aufgebaut auf denn Daten der kirchlichen Matrikel der Gemeinde Ostern und erfasst denn Zeitraum von 1773 - ???? (wird noch aus Datenschutzgründen zu klären sein). Bei unserem Treffen wurden auch Details über den Druck, Auflage und Preis dieses Buches diskutiert. Ich als Vorsitzender der HOG- Ostern finde es gut das auch wir uns in die reihen der Gemeinden einordnen können die so ein Buch publiziert haben und somit die Herkunft und Daten ihrer Ahnen für die kommenden Generationen aufbewahrt haben. Ich habe Herr Horn mitgeteilt das ich willens bin dieses Buch zu publizieren. Sobald der HOG- Ostern nähere Informationen (Auflage, Preis, Erscheinungsdatum) vorliegen werde ich diese umgehend, auf dieser Seite sowie in der "Banater Post", bekannt geben. Ich wäre, allen die an diesem Buch ein Interesse haben, dankbar wenn sie mir eine kleine Nachricht geben könnten (telefonisch, fax, brieflich, Email an die Adresse der HOG- Ostern oder Privat) damit wir uns eine kleine übersicht verschaffen können wie groß wir die Auflage des Buches ansetzen sollen.

Info 2001

Ostern - bald ein Trümmerhaufen
Früher war Ostern eines der schönsten Gemeinden im Banat. Gepflegte Häuser, reges Kulturleben, Brauchtumspflege und Wohlstand kennzeichneten unsere Heimatgemeinde. Heute sind viele Häuser, vor allem am Rande des Dorfes, zerstört oder teilweise nicht mehr bewohnbar. Auf den Straßen vor den Häuser und in den Höfen sind Ziegelsteine aufgehäuft die aus dem Abriss der Gebäude stammen und zum Verkauf angeboten werden. Wo immer Baumaterial zu ergattern war, sind auch andere Objekte zum Opfer der Geschäftmacher gefallen wie: Brandweinhaus, im Wäldchen der Traktorenpark, der "Schrotter" und die Bauten am ehemaligen "Strand". Hier wurde auch eine Sandgrube erschlossen, die Ostern mit Sand versorgt.
In den bewohnten Häuser, wo sich die Neuankömmlinge niedergelassen haben, ist ein Großteil der Nebengebäude teilweise oder ganz verschwunden- ganz zu Schweigen von dem zustand der Häuser oder von den Neuankömmlinge bewirtschaften Gärten. Brauchbares Baumaterial wurde von ihnen - auch Einheimische beteiligten sich an diesem "Geschäft" - bedarfsgerecht hergerichtet und vermarktet oder selbst verwendet. Obwohl alle noch stehenden Häuser bewohnt sind, ist nicht auszuschließen, das der Abriss weiterer Häuser nicht verhindert wird. Die Gemeindeverwaltung aus Groß-Komlosch, die auch für Ostern zuständig ist, unternimmt gegen diese Zerstörung nichts. Die Ortsansässigen von Ostern klammern sich an die Hoffnung, dass sich dies ändert, wenn, wie es heißt, das Dorf wieder Gemeindesitz wird. Falls es dann nicht zu spät ist! Schon zu viele Häuser sind zu Schutt- und Trümmerhaufen geworden.
Ostern 2001
Die Anzahl der deutschen Einwohner wird im Einwohnersamt von Groß-Komlosch nicht getrennt geführt. Daher ist sie auch unbekannt. Nach unser Recherchen leben noch ca. 51 Deutsche in Ostern.

Einbruch in die Osterner Kirche
Die "Banater Post" hatte des Öfteren über Einbrüche in einige Kirchen im Banat berichtet. So auch über den Einbruch in die Osterner Kirche. Zwei Wochen vor dem Einbruch wurde in Ostern ein Pkw mit italienischem Kennzeichen beobachtet. Der Fahrer des Pkw 's wollte die Kirche besuchen, dies wurde ihm als Fremder und Unbekannter verweigert. Der Einbruch erfolgte durch die Sakristeitür. Es wurden 4 Holzgeschnitzte Statuen (2 von den Pfeilern unter dem Orgelchor und 2 von den Ecken des Portals zum Altar), so wie eine Porzellanfigur von dem Maria-Altar, gestohlen. Der Einbrecher, aus Marienfeld, wurde kurz nach seiner Tat gefasst und gab zu, im Auftrag eines italienischen Kunstsammlers gehandelt zu haben.
Da die sichere Aufbewahrung einiger Objekte in der Kirche nicht mehr gewährleistet ist, will man u.a. die beiden Holzgeschnitzten Statuen- sie stehen hinter dem Altar (Petrus und Paulus) - so wie der Leichenwagen aus dem Friedhof nach Temeswar überführen, dies falls die katholischen Gläubige aus Ostern einverstanden sind.

Osterner Heimattag 2001
Am 29.09.2001 hat die HOG- Ostern ihr Heimattreffen in Frankenthal gefeiert. Wie schon unser letztes Treffen im Jahre 1999 wurde auch dieses von unseren Landsleuten Johann und Anna Siller hervorragend organisiert. Die doch recht zahlreich erschienene Landsleute ( es hätten ruhig einige mehr erscheinen können) haben sich bei guter Musik und Bewirtung einen angenehmen Nachmittag und Abend gemacht. Der Vorstand bedankt sich bei allen Landsleuten die zum guten Gelingen des Treffens beigetragen haben. Ein Dank auch an das DUO PALOMA das mit seiner Musik dafür gesorgt hat das man das Tanzbein bis in die frühen Morgenstunden geschwungen hat. Ein Dank auch an die Kulturgruppen die für ihre Auftritte viel Beifall bekommen haben.